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Verwendung findet der Anis z.B. in Obstkompott, süssem Backwerk, Hustenbonbons. In vielen Getränken wie Punsch, Sirup oder Likör. Er begünstigt den Appetit und die Verdauung. Er ist blutreinigend und katarrhlösend. In der Kinderheilkunde ist er als Blähung linderndes Mittel geradezu unentbehrlich. Im mediterranen und arabischen Raum werden auch herzhafte Speisen mit Anis gewürzt. Gerade Anis, Kreuzkümmel und Zimt sparsam dosiert verleihen so manchem Geschnetzelten, Steak, Würsten, Frikadellen oder Nudelgerichten eine individuelle raffinierte Note. >>siehe mediterrane Rezepte
In der fernöstlichen Küche (Indien, Indonesien, Iran) macht man oft keinen Unterschied zwischen Anis und Fenchel, deshalb gibt man beiden Pflanzen denselben Namen.
Aniskörner werden im allgemeinen im ganzen verwendet, können aber auch, falls erforderlich, im Mörser zerstossen werden.
Beim Anis werden die Früchte (meist als Anissamen bezeichnet, obwohl das botanisch nicht korrekt ist) verwendet. Der Geschmack des Anis ist süss, stark aromatisch und lakritzenartig.
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