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die Heilpflanze des Jahres.

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Heilpflanzen - altes Wissen neu bewährt

Die Heilkunde diente bei Naturvölkern wie auch in allen alten Kulturen (China, Indien, Ägypten...) dazu, den aus der natürlichen Ordnung heraus- gefallenen Menschen wieder einzugliedern. Kosmos heisst das Geordnete.Heilpflanzen

Die Naturheilkunde wurzelt in ganzheitlicher Weltsicht. Sie soll “heil”, also wieder ganz machen. Jede Pflanze stellt selbst eine Ganzheit dar; ein ganzheitliches Mittel wird einer ganzheitlichen Behandlung (Therapie) dienlich sein. Im Gegensatz zur synthetisch hergestellten Monosubstanz, einem einzelnen Wirkstoff, besteht die Heilpflanze aus einer von der Natur kunstvoll zusammengesetzten Wirkstoff- kombination, die in ihrer Ganzheit mehr ist und anders wirkt als die Summe ihrer Bestandteile. Den Störungen, die ein künstlicher Einzel- wirkstoff häufig im organischen Ge- schehen neben seiner beabsichtigten Wirkung hervorruft, steht die oft bessere Verträglichkeit der pflanzlichen Gesamtdroge gegenüber.
Die nur scheinbar überflüssigen Begleitstoffe einer Pflanze ermöglichen der eigentlichen Hauptsubstanz optimale Entfaltung. Sie fördern die Resorption im menschlichen Organismus (Aufnahme in die Blut-bzw. Lymphbahn) und beschleunigen und verstärken damit die medi- zinische Wirkung.

Tüpfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum)

ist eine mehrjährige, aufrechte und verzweigte Pflanze von 30 bis ca. 60 cm Höhe. Goldgelbe Blüten in Trugdolden. Blütezeit: Juni bis August. Das Tüpfel-Johanniskraut findet man.johanniskrautin lichten Wäldern, an Wald-und Wegrändern, auf Wiesen, Brachland, Böschungen, auf Halbtrocken-und Magerrasen.

Es ist in ganz Europa verbreitet und in Deutschland überall sehr häufig anzutreffen.
Inhaltsstoffe sind Hypericin, ein roter Farbstoff und Photosensibilisator, ätherisches Öl, Gerb- stoffe, Rutin, Quercitin, Cholin und Flavone.

Das Hypericin macht Hautzellen lichtempfind- licher und führt bei Weidetieren zur sogenannten Lichtkrankeit). Johanniskraut wird innerlich und äusserlich eingesetzt. Innerlich bei Depressionen, klimakterischen Beschwerden, als Nervenmittel und bei hormonellen Störungen (Dysmenorrhoe).
Äusserlich wird das Johanniskraut-Öl zum Einreiben bei Wunden, Verbrennungen sowie bei Rheuma und Nervenschmerzen genutzt.
Sammelzeit ist von Juni bis September.

>> Eigene Herstellung von Johanniskrautöl und  dessen Einsatzgebiete

Empfohlene Heilkräuter

Nerven: Echter Baldrian, Tüpfel-Johanniskraut, Saat-Hafer, Gemeiner Hopfen, Echter Lavendel, Melisse
Aufbaumittel: Bockshornklee, Angelika, Meisterwurz, Benediktenkraut
Magen: Bittere Kreuzblume, Echtes Tausendgüldenkraut, Fieberklee, Gemeiner Beifuss, Echte Kamille
Darm: Echter Schwarzkümmel, Garten-
Koriander, Gänse-Fingerkraut, Aufrechtes Fingerkraut (Blutwurz), Weisse Pestwurz, Gewöhnliche Esche
Leber/Galle: Gemeiner Erdrauch, Pfefferminze, Gemeines Katzenpfötchen, Mariendistel
Nieren/Blase: Gewöhnlicher Liebstöckel, Waldmeister, Dornige Hauhechel, Heidekraut (Besenheide), Echte Goldrute
Rheuma: Echtes Mädesüss, Zitter-Pappel,
Silber-Weide
Herz: Gewöhnlicher Besenginster, Gold-Lack, Echtes Herzgespann
Venen: Echter Steinklee, Wein-Raute, Gewöhnliche Rosskastanie
Wundmittel: Gemeiner Wundklee, Gewöhnliche Sanikel (Wund-Sanikel), Vogel-Knöterich, Kleines Immergrün, Gemeiner Beinwell, Steifer Augen- trost, Fuchs´Greiskraut (Kreuzkraut), Gemeine Ringelblume
Haut: Gewöhnliches Stiefmütterchen (Feld- Stiefmütterchen), Winter-Linde, Stiel-Eiche, Echte Walnuss, Knotige Braunwurz
Husten: Isländisches Moos (Islandflechte),
Acker-Schachtelhalm (Zinnkraut), Klatsch-Mohn, März-Veilchen, Echter Eibisch, Wilde Malve, Anis, Edelkastanie, Quendel (Feld-Thymian), Gross- blütige Königskerze, Echter Alant
Hormonhaushalt: Gemeine Osterluzei, Eisenkraut, Rosmarin, Gemeiner Dost, Gnadenkraut
 

iberissimo: Heilkräuter

Kräutergärten sehen hübsch aus und verströmen einen würzigen Duft. Darüberhinaus sind es “grüne Apotheken”, deren Potential Sie nicht unterschätzen sollten. Besonders wichtig ist das Wissen, gegen welche Beschwerden welches Kraut gewachsen ist. Folgende Kräuter sollten in Ihrem Kräuter-und Heilgarten
nicht fehlen:

  • Basilikum ist appetitanregend, beruhigt den Magen, fördert die Verdauung und den Stoffwechsel. Es wirkt entzündungshemmend und hilft gegen bakterielle sowie virale Erkrankungen.
  • Borretsch wirkt antidepressiv, ist blutreinigend und gut für Ihre Haut.
  • Dill ist gut gegen Blähungen und hilft bei Nervenproblemen und Schlafstörungen.
  • Estragon gilt als appetitanregend, magenberuhigend, entkrampfend und entwässernd
  • Majoran ist appetitanregend, beruhigend, verdauungsfördernd und er kurbelt den Fettabbau an.
  • Petersilie wirkt entwässernd
  • Pfefferminze erfrischt und wirkt kühlend. Beruhigt Magen und hilft bei Kopfschmerzen und Durchfall
  • Kresse stärkt den Magen und regt Galle, Nieren und Leber an. Sie hilft gegen Blutarmut und Arteriosklerose.
  • Kerbel wirkt blutbildend, blutreinigend, stoffwechselfördernd und entwässernd.
  • Rosmarin stärkt Herz und Nerven, regt den Kreislauf an und lindert Kopfschmerz.
  • Pimpernell hilft bei Erkältungen und regt Galle, Leber sowie Nieren an.
  • Salbei wirkt entzündungshemmend und magenberuhigend.
  • Schnittlauch ist harntreibend und verdauungsfördernd.
  • Thymian beruhigt, entwässert, senkt Fieber, macht Fettes bekömmlicher und fördert die Verdauung
  • Zitronenmelisse ist belebend, entspannend, appetitanregend und magenberuhigend.

Lesen Sie hier über Vitamine in der Rohkosternährung

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