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Ein neues Kapitel in der Historie der Kräuter beginnt mit dem Jahre 812, als Karl der Grosse im Frankenland den Anbau von Gewürzkräutern befahl. In seinem Erlass „Capitulare Caroli Magni de villis“ hiess es: „Im Garten sollen alle nützlichen Kräuter gezogen werden: Salbei, Kümmel, Petersilie, Kresse, Anis, Rosmarien, Heliotrop, Pfefferminze, Bärenwurzel, Schwarzkümmel, Pfefferkraut (Bohnenkraut), Mohn, Dill, Sellerie, Gartensenf, Feld- kümmel, Schnittlauch. Dazu kommen noch Beifuss, Thymian, Borretsch, Estragon, Majoran, Ysop, Fenchel und Lorbeer.
Die Zahl der auf der Erde genutzten Gewürzpflanzen ist unbekannt. Wir möchten Ihnen die Freude am eigenen Anbau vermitteln und erleichtern.
Nachfolgend eine Darstellung der gebräuchlichsten Kräuter. Die Auswahl der deutschen Namen folgt Standardwerken resp. dem mutmasslich häufigsten Gebrauch. Beim Sammeln in der Natur sind unbedingt die Naturschutz- bestimmungen einzuhalten. Besser man greift auf kultivierte Bestände zurück.
>>Anis
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