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Der mediterrane Garten lässt sich mit wenigen allgemein gültigen Worten beschreiben. Bei der Betrachtung von Gärten, die im mediterranen Raum liegen, ist sowohl die Anwendung vieler neuer Gestaltungsideen als auch die intensive Verwendung regionaltypischer Pflanzen festzustellen. Diese regionalen Arten werden nun allerdings in erfrischend neue gestalterische Zusammenhänge gesetzt. So ist auch zu sehen, wie etwa bestehende Olivenbäume, Lavendelfelder und andere bestehende Pflanzelemente als Bestandteil der Gartenanlage genutzt und mit Mauer, Steinen, Bögen, Säulen und mit speziell ausgesuchten Gartenpflanzen kombiniert werden.
Wie oben bereits erwähnt, hat das Licht, das man immer mit dem Mittelmeerraum verbindet, eine grosse Wirkung. Als Wärme spendende Kraft hat das Sonnenlicht auch durch seine längere Dauer einen grossen Aspekt für das Gedeihen der Pflanzen. Dies ist natürlich die Grundbedingung für die typisch mediterrane Pflanzenwelt. Auch eröffnet die intensive Sonnen- strahlung im Süden viele Möglichkeiten für das Gestalten mit Licht und Schatten. Auf Grund des milden Klimas sind diese Gärten auch Lebensraum unter freiem Himmel. Ein von Oleander, Wein und Rosmarin eingerahmter Sitzplatz am Haus lädt zum Bleiben ein.
Natursteinmauern schaffen zusätzliche Ebenen und reizvolle Terrassen. Beim Anlegen eines mediterranen Gartens sollte man unbedingt darauf achten, dass nur Dinge benutzt werden, die der Natur am nächsten ist. Tongefässe sollten immer auch zur Umgebung passen Sehr gut macht sich die rotbraune Färbung. Säulen, Statuen und andere Skulpturen verstärken, wenn sie geschmackvoll und zurückhaltend eingesetzt werden, die Wirkung eines mediterranen Gartens. Die Einheit der Materialien lässt alles zu einer Einheit verschmelzen.
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