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iberissimo-Special: Palmen

Palmen - Fürsten der Pflanzenwelt

Der Wunsch vieler Pflanzenfreunde,
eine solche botanische Kostbarkeit zu  besitzen, ist gross. Gärtnereien bemühen sich mehr und mehr, die  “Principes”, die Fürsten der Pflanzen-
welt, wie der grosse schwedische Botaniker Linne (1707 - 1778) die Palmen bezeichnete, in den Handel zu bringen.
Wer bereits das Glück hatte, eine Palme zu erstehen oder sogar selbst aus einem Samen heranzuziehen, möchte natürlich vieles über seine Palme wissen.

Im Laufe der Jahre hat der Mensch verschiedene Pflanzenarten zu  verschiedenen Zwecken benutzt, wobei ernährungsbezogene (Essbares,  Trinkbares, Öle, Honig usw.) und medizinische Aspekte im Vordergrund  standen. Später nutzte man Pflanzen auch zu dekorativen Zwecken (Gärten). Eine der dafür am meisten ver-
wendeten Pflanzen ist die Palme  (Palmacea).

Im 19. Jahrhundert lebte ein Drittel der Menschheit von der Palme. Mit der weiteren Entwicklung der Gesellschaft wurden auch viele der Palmwälder  zerstört, wobei auch unwiederbringlich viele Palmarten verschwanden, die dann durch Cocos nucifera und Elaeis guieensis ersetzt wurden. Diese  waren für die Nutzung rentabler.

Palmen gehören zur Gruppe der Einblättler und treten in grosser  morphologischer Vielfalt auf; es existieren 200 Gattungen und ca. 2800  Arten. In Europa gibt es allerdings nur zwei Palmentypen: Chamaerops  humilis, in der Mittelmeerregion und Phoenix theophrastii, auf Kreta und in der Türkei.

Nach der Form der Blätter werden Palmen in Fiederwedelpalmen (z.B. Phoenix - Dattelpalme) und Fächerwedelpalmen (z.B. Chamaerops - Zwergpalme) unterschieden.
Der gefiederte Palm- wedel weist eine kräftige Mittelrippe auf, an der beider-
seits zahlreiche mehr oder weniger distanziert gestellte  Fiederblätter verteilt sind. Beim Fächerwedel fehlt die Mittelrippe, die Fiederblättchen ent-
springen alle an einem Punkt am Ende des Blattstiels, krönen ihn sozusagen mit ihrem Fächer. Alle Palmen entwickeln in der Jugendphase eine stammlose Blattrosette.
Bis sich der Stamm herausbildet. So ist das äussere Erscheinungsbild, die Form des Stammes, der morphologische Bau der Blätter, der Schmuckwert, aber auch der Verwendungszweck von Palmen derart differenziert, dass sich auch für den Laien ein Blick auf diese typischen Tropenpflanzen lohnt.

Die Mittelmeerregion kommt, dank des hier herrschenden Klimas, der Heimat der Palmen sehr nahe.

Butia capitata

Eine sehr dekorative Palme mit dunkelbraunem Stamm und grün-grauen oder grün-blauen Blättern. Hier handelt es sich um eine der rustikalsten
Spezies. Sie ist gut für heisse Küstegebiete geeignet, hält aber auch  kontinentales Klima aus. Sie ist widerstandsfähig bei trockenem und  heissem Wind, einschliesslich der Winde, die vom Meer aus kommen. Selbst leichte Frostperioden hält diese Palme aus. Sie kann auf den  verschiedensten Böden gepflanzt werden, sowohl auf Sand- als auch auf  Lehmböden. Sie wächst verhältnis-
mässig langsam.

Chamaerops humilis

Ihren botanischen Namen verdankt dieses Pälmchen seinem buschigen, niedrigen Wuchs (das griechische Wort “chamai” bedeutet niedrig, “rhops”  Gesträuch), obwohl manche dieser vielgestaltigen Art - besonders wenn sie in Gärten oder Parks gehegt und gepflegt werden - auch 6 bis 8 Meter hohe Stämme bilden können. Sie kann auch mehrere Stämme aus einer  Wurzel bilden. Diese Spezies kann sich sowohl in Küstengebieten als auch in Zonen bis zu 1000 Metern Höhe entwickeln. Sie hält auch schlechten  Bedingungen stand, wie Trockenheit, starker Sonneneinstrahlung,  nährstoffarmen, steinigen, sandigen Böden etc.,... dazu starkem Wind.

Washingtonia filifera

Ihre grossen fächerförmigen Blätter und ihr dicker Stamm machen sie zu einer gern genutzten Palme im Gartenbau. Sie wird oft mit der W. robusta  verwechselt, da sich die beiden sehr ähnlich sehen - sowohl die W. robusta einen schlankeren Stamm und kleinere Blätter hat. Die W. filifera ist gut für die heissen Küstenzonen geeignet.

>> Palmen Teil 2

 

 

Washingtonia robusta

Der W. filifera sehr ähnlich, hat aber einen dünneren Stamm und wächst schneller, obwohl man diese beiden Palmenarten in ihrer Wachstumsphase nur schwer voneinander unterscheiden kann. Es gibt Exemplare, die mehr als
20 Meter Höhe erreichen; diese sind aber dann schon hunderte von  Jahren alt. Auf Grund ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer guten Eignung  für Küstengebiete und ihrem hohen dekorativen Wert wird diese Spezies gerne für den Garten genutzt.

Phoenix robelinii

Hie handelt es sich um eine der feinsten und elegantesten Palmenarten, die einen sehr exotischen Anblick bietet. Sie ist von kleinem Wuchs; ihr Stamm erreicht eine Höhe von bis zu vier Metern, während die Blätter über einen Meter lang werden können. Geeignet ist sie für heisse Zonen und Küstengebiete, obwohl man
sie möglichst vor Meereswinden schützen sollte.
Wenn sie in Gebieten mit starker Sonneneinstrahlung gepflanzt wird, sollte sie im ersten Jahr möglichst im Schatten stehen, um eine gute Verwurzelung zu gewährleisten. Das Wachstum der Palme ist  langsam.

Sabal palmetto

Dies ist der “€žOffizielle Baum” des Stattest Florida. Diese Palmenart wächst sehr langsam und bildet
nur einen einzigen Stamm. Gut geeignet für die Pflanzung sind heisse Küstengebiete, da sie sehr widerstandsfähig ist. Sie kann sogar am Strand gepflanzt werden und hält hohen Salzgehalt  aus, sowohl in der Luft als auch im Boden.

Syagrus romanzofiana

Es ist die bekannte Kokospalme. Der Stamm dieser Palme ist sehr glatt und  kann in der Mittelmeer-
zone 12 - 15 Meter hoch werden, da der untere Teil breiter ist als der übrige Stamm. Für heisse Küsten-
gebiete gut geeignet, sollte in der Sommerzeit auch ausreichend mit Wasser versorgt werden. Den Meereswinden hält sie gut stand.

Phoenix dactylifera

Die Dattelpalme ist vielleicht die bekannteste und beliebteste Palmenart überhaupt. Diese Art findet man in den Palmengärten
der Küstenregionen. Der be-
kannteste Palmenwald ist in Elche. Sie wird oft mit der Kanarischen Palme verwechselt. Sie kann 25 - 30 Meter Höhe erreichen. Ihre Früchte sind essbar und grösser als die der Kanarischen Palme.
In heissen Küstenregionen und sehr sonnigen Zonen entwickelt sie sich besonders gut und bevorzugt lockere und wasserdurchlässige Böden. Diese Spezies hält auch grossem Salzgehalt stand und hält somit die Mittelmeerwinde aus, obwohl hierdurch die Blätter leicht versengt werden könnten. Sie kann als Einzelbaum als auch als Gruppe oder Reihe gepflanzt werden.

Phoenix canariensis

Kanarische Palme. Diese Palme hat ihren Namen auf Grund ihres Ursprungs auf den kanarischen Inseln erhalten. Es handelt sich hier auf Grund ihrer eindrucksvollen Krone um eine der am häufigsten im Gartenbau benutzen Palmen-
arten, die mit der Dattelpalme verwechselt werden kann. Man kann den Unterschied aber leicht erkennen: Die Kanarische Palme hat eine viel dichtere Krone, ihre Blätter sind von einen intensiven Grün und ihr Stamm ist viel dicker, sie ist niedriger, aber majestä-
tischer, und wächst nicht so hoch wie die Dattelpalme.
Die Palmblätter erreichen  eine Länge von 6 - 7 Meter ( dies sollte man bei der Pflanzung berück-
sichtigen). Die Früchte dieser Art sind nicht essbar. Sie möchte es warm, ist widerstandsfähig, passt sich auch nährstoffarmen Böden an  und hält sowohl Trockenheit und Meereswind aus.

Livistonia chinensis
(Latania borbonica / Latania)

Eine Palme mit hohem dekorativen Wert mit fächerförmigen Blättern, die bis zu 1 Metern Breite erreichen können. Sie eignet sich gut für heisse Küstenzonen geeignet. Sie ist generell nicht anspruchsvoll, was den Boden betrifft, gedeiht aber besser auf nährstoffreichen und gut dränierten Böden. Sie wächst sehr langsam und kann in gemässigten Klimazonen bis zu 100 Jahre brauchen, um einen Stamm von 5 Metern zu bilden.

>> Palmen Teil 2

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