Mein Garten, Garten, Gartentipps, Gartenbau, Gartendesign, mediterraner Garten, Wildpflanze

Sitemap  |  Weblog   |   Rezepte   |   Impressum  |  you-tube  Videos 

Garten-Logo-2
iberissimo-mediterran-2

HOME       GARTEN-ZITATE         GARTEN-BÜCHER          LINKS          KINDGERECHTER GARTEN           ZIEROBJEKTE      

Garten-Navi-green1

Das Gartenportal

Mediterraner Garten

Garten-Navi-green1

Giftpflanzen

Umtopfen

Gartenschädlinge

Garten-Navi-green1

Balkon + Terrasse

Blumen


Wildpflanzen

Garten-Navi-green1

Kräuter

Obst

Gemüse

Garten-Navi-green1

Baum & Strauch

Kleiner
iberissimo Führer

Fenchelknolle

Fenchel

iberissimo: Mehr über Palmen

Baum des Überlebens

Palmen sind bis heute in ihrer tropischen und subtropischen Heimat
für Einheimische zweifelsohne multifunktional: Nahrungsquelle und  Baumaterialiendepot sowie Schatten-
spender. Der “€žBaum des Überlebens”  liefert Früchte, die gegessen werden oder deren Saft getrunken werden kann. Aus den Früchten wird auch Schnaps destilliert. Aus ihren Stämmen werden Häuser gebaut und mit den Wedeln Dächer gedeckt. Aus den Fasern können Körbe, Mobiliar, Schuhe und noch vieles mehr geflochten werden.

Die Vermehrung

Palmen zieht man im allgemeinem aus Samenkörnern heran. Hat man keimfähiges Saatgut zur Verfügung, sollte sofort mit dem Versuch begonnen werden, den die Keimkraft des Samens ist sehr kurzfristig. Die meisten  Palmensamen sind sehr hartschalig. Um die Keimung zu beschleunigen,  kommen die Samen entweder 48 Stunden lang in gleichmässig warmes Wasser, bei 35 bis 40 Grad Celsius, oder man überbrüht sie mit heissem Wasser (80 Grad) und belässt sie etwa einen Tag darin.

Fleischige Aussenschalen müssen jetzt entfernt werden. Dann erfolgt die Aussaat: Man kann die Samenkörner sofort in kleine Töpfe geben, bei grösseren Mengen sind Saatschalen oder die kleinen Plastgewächshäuser, zu bevorzugen.

Die Erde sollte ein lockeres Sand-Torf- Gemisch sein. Palmen sind  Dunkel-
keimer, d.h., sie sind mit Erde abzu-
decken, kleinere Samen etwa so dick wie sie selbst sind, grössere weniger. Bei der Kokosnuss, die man flach-
liegend ins Keimbett legt, bleibt etwa 1/3 der Nuss ausserhalb des Erd-
reiches.
Das Saatgut benötigt bis zum Erscheinen der Sprosse eine Bodentemperatur von 25 bis 30° C,
die auch nachts beizubehalten ist.
Die Erde in dieser Zeit feucht halten!  Eine Plastehaube oder Glasscheibe als Abdeckung ist zu empfehlen. Die Keim- dauer währt unterschiedlich. Einige Arten brauchen nur wenige Wochen
(z.B. Phönix, Chamaedorea, Howeia), andere durchaus Monate (z.B. Kokos-
nuss) bis die kleinen Keimlinge er-
scheinen. Beim ersten Umtopfen bzw. Pikieren ist darauf zu achten, dass das noch am Keimling vorhandene Samen-
korn nicht abtrennen und die Keim-
wurzel nicht beschädigen.
Die Jungpflanzen benötigen die ersten zwei Jahre weiterhin Wärme und
feuchte Luft.
Dabei helfen Plastehauben oder Gläser.

Worauf Palmenliebhaber achten sollten

Grösse: Beim Kauf einer Palme wäre es sinnvoll, den Verkäufer zu fragen: Wie gross wird der Baum? Grundsätzlich sollte man an sein Platzangebot denken: Aus den oftmals zarten  Pflänzchen beim Einsetzen entwickelt sich je nach Wuchsform ein  haushohes Exemplar. Oder der Stamm wird kompakt und trägt lange Wedel, die später störend sein könnten.

Wurzeln: Das Wurzelsystem der Palmen ist in der Lage, zu kleine Töpfe oder Einfassungen zu sprengen, nämlich dann, wenn die Wurzeln keinen Platz haben. Zumindest in eine Richtung müssen sie Ausdehnungs-
spielraum haben.

Pflanzzeit: Für Palmen immer mit zunehmender Wärme. Die Wärme aktiviert nach der winterlichen Kältezeit das Blatt- und Wurzelwachstum.

Pflanzloch: Es sollte, so ein Gärtner-
tipp, um die Hälfte breiter als der Ballen der Pflanze und um die Hälfte tiefer als die Ballenhöhe sein.

Erde: Die Erde wird mit Torf und, wenn möglich, mit Flusssand angereichert. Das hilft den Wurzeln, leicht weiter zu wachsen.

Einen Giessrand nicht vergessen

Wasser: Wässern im Hochsommer, einmal pro Woche während der Anwachsphase im ersten Pflanzjahr.

>> Zurück zu Palmen Teil 1

Blattschutz bei Palmen

Palmenblatt

Die Blätter der Phönix nach dem Pflanzen zusammen- binden. Wie lange, das ist unterschiedlich: Wird die Pflanze im voll durchwurzelten Container geliefert und im Früh-
sommer gepflanzt, können nach
6 bis 8 Wochen die Palmwedel bereits geöffnet werden. Wird die Pflanze nur mit Ballen geliefert, muss sie länger zusammenge-
bunden sein. Andererseits: Wartet man zu lange mit dem Aufbinden, werden die Blätter innen hell. Wartet man zu lange mit dem öffnen, kann das zum Absterben der Pflanze führen, da keine Photosynthese stattfindet.
Der Bastschutz um die Wedel schützt auch die zarten inneren Blattspitzen vor der Sommerhitze. Er hilft, die Gesamtverdunstung herabzusetzen und den Winddruck zu mildern.

Stützen: Bis höhere Palmen erst mal Fuss gefasst haben, sollten sie eine seitliche Abstützung oder Ver- spannung haben, damit sich die Wurzeln verankern können.

Nachpflanzung: Grundsätzlich bei allen vor Jahren gepflanzten Palmen ist es schwer, andere daneben zu setzen. Sie bekommen in der Regel keine Chance zum  Anwachsen. Werden dagegen grössere Palmen gleichzeitig mit anderen Sträuchern und Pflanzen gesetzt, gewöhnen sie sich aneinander und werden zusammen gross.

Palmenschneiden: Der Stamm entwickelt sich durch das Abschneiden des unteren Blatt-  kranzes. Im Laufe der Zeit müssen immer wieder die stärkeren zum Boden herunterhängenden unteren Palmblätter abgesägt werden. Jedes mal bleibt ein Stück Stumpf stehen. Durch diesen Rückschnitt (Poda) nimmt der Stamm auf Grund der stehen gelassenen Endstücke der Palmwedel nach und nach die bauchig - ovale Form einer Ananasstaude an.

Ist der Stamm etwa einen Meter hoch ist es ratsam einen Palmenschneider kommen zu lassen, der mit speziellen Hau-
messern den bauchigen Stamm
der Palme glättet. Die Profihand an die Palme zu legen ist notwendig: Palmenstämme bleiben hübsch glatt. Der Palmenschneider bewahrt die Palme auch vor Ungeziefer-
befall. Beim Stammglätten werden alle faserigen Zwischenräume an den Stümpfen des Stammes entfernt, die ein idealer  Nährboden für unerwünschte Insekten sind.
Die Larven der Insekten fressen sich in den Stamm hinein, und die Palme würde absterben.

>> Zurück zu Palmen Teil 1

 

- Anzeigen -

Problemlos mediterran kochen
Sonnengereiftes Gemüse, duftige Kräuter und aromatisches Olivenöl
>> Mediterrane Küche

Speisekürbis oder Zierkürbis
Gesund und lecker
mit
Bitterstoff Cucurbitacin

>> Der Kürbis

erdbeerkinder-rohkostportal

Die Heilkraft des Schwarzen Holunder (Sambucos nigra)
Schwarzer Holunder aktiviert die Selbstheilungskräfte
holunder.vitamin

Muscari im Garten
Traubenhyazinthen geben Blumenbeeten den richtigen Blauton.
>> Gartenblumen

www.brigitte-hachenburg.de  

Johanniskraut-Öl
Johanniskrautöl herstellen und Wirkungsweise
>> Johanniskraut-Öl

Cranberry
Eine Beeren-
strauchart liefert Antioxidantien für die Blase

>> Cranberry

© iberissimo 2007-2012. All rights reserved. Bilder by iberissimo and pixelio.de