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iberissimo: Wildpflanzen

... und essbare Wildpflanzen

Die Rubrik Wildpflanzen ist nicht nur für ausgesprochene Fachleute, sondern für einen breiten Leserkreis interessierter Laien bestimmt. iberissimo stellt weit verbreitete Wildpflanzen- Arten vor, Pflanzen, denen man überall in
Deutschland und benachbarten Ländern auf 
Schritt und Tritt begegnet. Man muss sie
nicht erst lange suchen, da sie an Hausmauern,
an Wegen, auf Feldern, Wiesen und in Wäldern wachsen.


Leider gehen viele Leute mit
geschlossenen Augen an diesen
Schönheiten vorbei
, ohne sie
wahrzunehmen. Daher kennen viele
diese Wildpflanzen überhaupt nicht.
Schade. Aber vielleicht bringt Ihnen iberissimo mit dieser Rubrik die wildwachsenden Pflanzen unserer Umgebung ein wenig näher und bestimmt werden Sie bei einer Wanderung durch die freie Natur ein Auge mehr auf die Pflänzchen werfen.

Mit Huflattich heilen

Gemeiner Huflattich(Tussilago farfara)

HuflattichGegen Husten, Asthma und für Wundheilung sowie Gelenkrheumatismus ist ein Kraut gewachsen. Huflattich ist kein vergessenes Unkraut, vielmehr
eine interessante Wildpflanze mit leuchtendgelben Köpfchen.

...gehört zu den Korbblütengewächsen. In den ersten warmen Frühlingstagen gehört er zu den ersten Pflanzen, die ihre Blüten entfalten. Auf Feldern und Dämmen, in Steinbrüchen und an Gräben finden wir den Huflattich.
Oft werden die gelben Huflattichblüten mit Löwenzahn verwechselt, doch beim genaueren Hinschauen erkennt man erhebliche Unterschiede, denn die Huflattichblüte wächst nicht nur auf einem geschuppten Stengel, sondern die Pflanze hat auch keine Blätter in der Blütezeit. Die hufeisenförmigen, weichen Blätter erscheinen erst, wenn die Blüten verschwunden sind. Sie riechen mild balsamisch und sind auf der Unterseite grau verfilzt.

Der Huflattich bevorzugt  feuchte, schwere und schlecht durchlüftete, aber fruchtbare, häufig auch kalkhaltige Böden. Er ist ein zähes “Unkraut”€ und kann hartnäckig sein “Revier” besiedeln.

Der Huflattich ist eine wichtige Heilpflanze, die schon im Altertum bekannt war. Griechische Ärzte empfahlen bei Husten das Einatmen des Rauches, der sich beim Verbrennen von  Huflattichwurzeln auf Zypressenkohle entwickelt.
Heute wird Huflattich immer noch in der Naturheilkunde bei Erkrankungen der Atmungsorgane, vom einfachen Husten bis hin zum Asthma, eingesetzt.
Aber auch gegen Hautprobleme hat der Huflattich viel zu bieten, denn er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und blutstillend.
Beste Sammelzeit ist Mai. In den Blättern und Blüten sind Schleim, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperin, Insulin, Mineral- stoffe, Pyrrolizidinalkaloide, Salpeter, Saponine, Tannine, Taraxasterol, Violaxanthin und Zink enthalten.

 

Weitere Wildpflanzen

BuschwindröschenBuschwindröschen (Anemone nemorosa)

gehört zu den Hahnenfussgewächsen. Einer der ersten Frühlingsboten in lichten Laubwäldern, Gebüschen und auf feuchten Wiesen vom Tiefland bis ins Gebirge. Leuchtend weisse Blüten. Achtung, die Pflanze enthält das schwach giftige Protoanemonin.

Kuckucks-Lichtnelke
(Lychnis flos-cuculi)

Eine lebhaft leuchtende Blütenfarbe in rosarot Tönen lockt Insekten zur Bestäubung der nektarreichen Blüten.
Vermehrt sich vegetativ durch Ausläufer und kann so mit der Zeit kleine Herden bilden. Die Kuckucks-Lichtnelke ist eigentliche keine ausgesprochene Uferpflanze, kommt aber vorwiegend auf sehr feuchten Wiesen und Böden vor und gedeiht deshalb auch ausgezeichnet an feuchten Gewässerrändern. Blütezeit April bis Juni.

LeberblümchenDreilappiges Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Im Frühling erscheinen aus der von Niederblättern umschlossenen  Sprossachse die himmelblauen Blüten des Leberblümchens. Zu den Hahnenfussgewächsen gehörend, steht diese Wildpflanze unter Naturschutz und wächst mit Vorliebe auf kalkhaltigen Böden. Man findet sie in Buchen-und Eichenwäldern, auch in Mischwälder, auf buschigen Hängen und unter Haselnuss-Sträuchern.
Das Leberblümchen wächst nicht überall in Europa (in England, Holland und Griechenland fehlt es ganz).

Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

Die grossblütige, prächtig goldgelb leuchtende Sumpfdotterblume ziert im  Frühjahr nasse und sumpfige Stellen an Bachufern und Teichrändern sowie  sumpfige Wiesen. Die Sumpfdotterblume kommt, bis auf einige Gebiete in Südeuropa, in ganz Europa vor. Zudem ist sie im nördlichen Asien und Nordamerika heimisch. Sie wächst bis in Höhen von 2.400 Metern.
Durch zunehmenden Wegfall von geeigneten Lebensräumen ist die Sumpfdotterblume seltener geworden und steht in einigen Bundesländern bereits unter Naturschutz. Wie der Schlangenknöterich, gilt auch die Sumpfdotterblume als Zeigerpflanze für Feuchtigkeit bzw. Nässe.

Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Im zeitigen Frühjahr kann das Wiesen-Schaumkraut ganze Wiesen in ein zartviolettes Blütenmeer verwandeln. Das massenhafte Auftreten der Pflanze wird durch Samen und auch durch vegetative Vermehrung verursacht. An den Stengeln des Wiesen-Schaumkrautes findet man häufig Schaumhäufchen, denen die Pflanze ihren deutschen Namen verdankt. In diesen Schaum-
häufchen befinden sich Larven der Schaumzikade, die aus der Pflanze Saft saugen und daraus die Schaumhäufchen bilden. Die Blüten des Schaum-
krautes sind reich an Nektar. Auch der Vitamin C-Gehalt in den frischen Blättern ist  beachtlich. Er ist fünfmal so gross wie der Vitamingehalt der Zitronen. Man bezeichnet Wiesen-Schaumkraut daher auch als antiskorbutische  Pflanze. Diese Wildpflanze kann man essen, auch wenn sie kaum noch als Salat zubereitet wird.

Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)

Die Wiesen-Platterbse ist ein Schmetterlingsblütengewächs und enthält  Bitterstoffe. Daher wird es vom Vieh meist verschmäht, obwohl sie wegen ihres hohen Eiweissgehaltes eine wertvolle Futterpflanze sein könnte. Gelbblühend findet man die Wildpflanze an Waldrändern, in Gebüschen, in Gräben und auf trockenen Wiesen. Die dünnen Stengel klettern mit Hilfe von Blattranken an festen Stützen, vor allem an Grashalmen, empor. Die Blüten sind eine gute Bienenweide.

Ackerwinde (Convolvulus arvensis)

AckerwindeDie Ackerwinde (Windengewächs) ist ein lästiges und schwer ausrottbares Unkraut. Wie eine wunderschöne Zierpflanze rankt sich die Ackerwinde mit ihren zarten trichter-förmigen Blüten an den Stengeln von Maispflanzen und  anderen Ackerfrüchten hoch.
Das freut das Auge des Laien und ärgert den Bauern.
Die Samen bleiben mehr als zwanzig Jahre lang keimfähig. Manchmal kann die Ackerwinde, die an Bodenbeschaffenheit keine grossen Ansprüche stellt und auch Trockenheit verträgt, sogar nützlich sein: sie reicht mit ihren stark verzweigten Wurzeln einige Meter tief in den  Boden und befestigt so Böschungen und Dämme.
Die Wirkstoffe den Wurzeln verursachen Durchfall, daher wird die Ackerwinde in der Volksheilkunde gerne gegen Verstopfung, Gallenschwäche und Blähungen genutzt. Auch übermässige Menstruationsblutungen werden mit der Ackerwinde behandelt.

Die Brennnessel (Urtica dioica)

Brennnessel1Die Brennnessel wächst auf Mist- und Komposthaufen, an Zäunen, Schutthalden und auch an Gebüschrändern. Die meisten Menschen nennen sie Unkraut. In der Pflanzenheilkunde dagegen wird sie sehr geschätzt.
Man bezeichnet sie als die “Königin der Heilpflanzen”. Viele Köche preisen die Brennnessel als Delikatesse. Sie verwenden die jungen Blattspitzen an Stelle von Spinat oder Petersilie und mischen sie Salaten bei oder kochen die bekannte Brennnesselsuppe.

Die Brennnessel enthält Vitamin A und C, Karotinoide, Amine wie Histamin, Serotonin und Mineralien, wie zum  Beispiel Eisen. Ausserdem ist sie ein wunderbares Blutreinigungsmittel.
In der Kosmetik wird sie gegen Schuppen und Haarausfall verwendet.  Brennnesseln helfen bei Leberbeschwerden, regen den Stoffwechsel an und entwässern den Körper. Gicht und Rheuma können gelindert werden.  Nebenwirkungen der Brennnessel sind zwar nicht bekannt, doch es ist  schädlich Wassereinlagerungen, die durch Herz- oder Nierenerkrankungen  entstanden sind, mit Entwässerungstee zu behandeln.

Zubereitung eines Brennnesseltees

1 Teelöffel getrocknete oder 3 - 4 Teelöffel frische Brennnessel-Spitzen pro Tasse mit schwach siedendem, aber nicht kochendem Wasser übergiessen.

 

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